Wingel Perez Mendoza wurde in Mexiko-Stadt geboren (1982). Komponist und Klangkünstler. Sein persönlicher Interessensschwerpunkt liegt auf der Erweiterung der Möglichkeiten von Klängen mit eigenen analogen oder digitalen Instrumenten und/ oder er nutzt externe Quellen wie elektronische Möglichkeiten (live electronics, video, etc), den Raum, Bilder oder Bewegung sowie die Interaktion mit anderen Künsten wie Tanz und/oder Theater. Dies dient dazu für die Betrachter neue Möglichkeiten und Wege der Wahrnehmung zu entwickeln.


Er erhielt 2009 den Bachelor-Abschluss des Trinity College in Komposition, 2014 folgte der Master-Abschluss in Komposition (Codarts, Niederlande). Im Jahr 2016 studierte er in der Meisterklasse für Komposition an der Hochschule für Musik Würzburg bei Robert H.P. Platz. Im Jahr 2020 schloss er seinen zweiten Masterstudiengang Klangkunst Komposition an der Hochschule für Musik Mainz ab und wird dort als Meisterschüler aufgenommen werden.


Er hat zahlreiche Kompositionsaufträge und Preise bekommen: u.a. im Jahr 2016 wurde er mit dem “Armin-Knab-Wettbewerb für Komposition” mit dem Stück Cuitlahuac für großes Orchester (erster Preis) ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt er den ersten Preis im Kompositionswettbewerb “Von fremden Ländern und Menschen” mit dem Stück “Der Hase des Mondes”. Im Jahr 2017 erhielt er erneut das Stipendium für junge Komponisten “Jóvenes creadores” des Nationalen Fonds für Kultur und Kunst in Mexiko (Fondo Nacional para la Cultura y las Artes). In den Jahren 2017 und 2019 wurde er von der Freundeskreis Musikhochschule Mainz e.V. ausgezeichnet, um sein Studium der Klangkunst-Komposition fortzusetzen.


Für mich ist der Klang ein Material, das nicht nur aus klanglicher Energie besteht, sondern aus Bildern, Erinnerungen, Licht, Bewegungen, Handlungen wie Berührungen, Denken. Daher ist es mein persönliches Interesse als Komponist und Klangkünstler, den Kontext des Klangs in Interaktion mit externen Quellen wie elektronischen Mitteln (Live-Elektronik, Video, Raum [Klangumgebung und Interaktion mit der Natur], Bild, Bewegung, Sensoren) und auch die Interaktion mit anderen Künsten wie Tanz und/oder Theater zu erweitern, um neue Möglichkeiten und neue Wege der Wahrnehmung zu schaffen. Darüber hinaus improvisiere und spiele ich mit verschiedenen Geräten (digital und analog) als Teil der Klangpraxis. Schließlich schaffe ich als Erkundung meine eigenen analogen Geräte oder digitalen Instrumente, um neue Klangquellen zu finden.